Veranstaltungen und Programme in chronologischer Reihenfolge

14. Februar 2015

Traumatische Erfahrungen, Stress und ADHS: Was können wir von der Neuroendokrinologie lernen?

Obwohl das ätiologische Model für ADHS auf Gen x Umwelt Interaktion basiert, werden Entwicklungsfaktoren in der klinischen Praxis häufig vernachlässigt. Anhand der experimentellen Forschung an Tiermodellen verstehen wir besser wie frühe Stresserfahrungen und Trauma zu Veränderungen auf der epigenetischen Ebene führen, die Aktivität der HPAAchse beeinflussen und mit aggressivem / hyperaktivem Verhalten zusammenhängen. Einige Forschungsergebnisse zeigen auch bei Menschen, dass die HPA-Achse bei ADHS dysfunktional sein dürfte und liefern uns vielleicht die ersten Hinweise darauf, auf welchem Weg ungünstige Umgebungsfaktoren die Entwicklung von ADHS beeinflussen. In unserer großen Querschnittsstudie wurde der Zusammenhang zwischen traumatischen Erfahrungen, Funktion der HPA-Achse und ADHS-Symptomen bei Jungen im Alter von 5–9 Jahren untersucht. Anhand der vorgestellten Forschungsergebnisse wird diskutiert, wie man dieses Entstehungskonzept in zukünftigen dia­gnostischen und therapeutischen Programmen für Kinder mit ADHS implementieren könnte.

Referent/in/en:

  • Dr. med. Nevena Vuksanovic

 

 

40 Jahre Ärztliche Akademie

Benediktbeuern
Lehrgangswoche 2019-1

Symposion
15.-17.02.2019

Zusatzbezeichnung Psychotherapie
Lehrgang
10.02.-17.02.2019

Qualifikation in tiefen-
psychologisch fundierter
Kinder- u. Jugendlichen-
psychotherapie
(NQ/WQ)
11.-17.2.2019

Eltern-Kleinkind-Psychotherapie (EKP)
Start neuer Kurs
20.-23.2.2020

Fortbildung tiefenpsychologisch
fundierte Gruppentherapie
für Kinder und Jugendliche

Start neuer Kurs
20.-23.2.2020

Traumatherapie
Start neuer Kurs
14.-17.2.2019

Psychopharmakotherapie
14.-17.2.2019

Psychosomatische
Grundversorgung
14.-17.2.2019

Psychosomatische
Grundversorgung
Balintgruppe
17.02.2019

Teamentwicklung
und Fallsupervision
14.-17.2.2019